Herzliche Einladung zur Buchvorstellung am 20. Juni

„Gott gibt die Nüsse, aber er macht sie nicht auf“ erzählt vom Leben einer Familie mit einem schwerkranken Kind

Die unheilbare, fortschreitende Krankheit des eigenen Kindes annehmen und trotzdem ein erfülltes, ja immer wieder sogar glückliches Leben führen und den frühen Tod der Tochter akzeptieren, geht das? Dieser Frage geht Ingrid Krist in ihrem Buch „Gott gibt die Nüsse, aber er macht sie nicht auf“ nach. Darin erinnert sie sich an das gemeinsame Leben mit ihrer schwerkranken Tochter Katharina, die im Alter von fünf Jahren verstorben ist. Der Bunte Kreis hat Katharina und ihre Eltern auf ihrem schweren Weg begleitet, beraten und immer wieder tatkräftig unterstützt, wofür die Familie noch heute sehr dankbar ist.

In „Gott gibt die Nüsse, aber er macht sie nicht auf“ erzählt Ingrid Krist vom anfänglichen Unglauben angesichts der Krankheit ihrer Tochter. Sie berichtet von der Wut und Verzweiflung, die sich einstellte,  bis hin zum Akzeptieren der Krankheit und des frühen Todes ihres Wunschkindes. „Ja, wir Eltern empfinden diese Erfahrungen heute noch als die wertvollste Zeit in unserem Leben. Vor allem Katharina selbst half uns durch ihren bewundernswerten Lebenswillen und ihre großartige Lebensfreude während eines ständigen Auf und Abs, Hoffen und Bangens, immer wieder Freude und Glück zu empfinden. Am meisten beeindruckt uns immer noch die Art und Weise, wie unsere sehr junge Tochter mit ihrem Schicksal und dem Wissen um ihren frühen Tod umging“, so die betroffene Mutter. Und weiter: „Es gab so viele schöne und lustige Erlebnisse in Katharinas Lebensjahren, an die wir uns gerne zurückerinnern.“

Die Erzählung der Autorin geht aber auch auf die „schwierigen und negativen Situationen“ ein, von denen sie manche erst jetzt verstehen und akzeptieren kann. Warum? „Damit andere diese Erfahrungen vielleicht nicht machen müssen, aber auch, damit jeder versteht, dass Fehler und schwierige Situationen zum Leben und erst recht zu einem besonderen Leben gehören“, so Ingrid Krist. Und weiter: „Meine Erzählung gibt dem Leser die Möglichkeit teilzunehmen und mehr über das schwere, kurze, aber sehr intensive und erfüllte Leben unserer Tochter zu erfahren. Katharinas Geschichte soll ein Beispiel sein und kann Ideen liefern, wie ein besonderes Leben gelingen und sogar  gut enden kann.“

Mit ihrem Buch möchte die Autorin anderen betroffenen Familien Kraft und Hoffnung geben: „Ich will Mut machen, eine Krankheit und ein Schicksal anzunehmen, Mut machen, zu helfen, auch wenn Angst oder die eigene Hilflosigkeit bei Betroffenen und Begleitern im Vordergrund stehen. Gerade diesen Personen soll der intensive, teils schonungslose Einblick bei der Begleitung von Menschen in ähnlichen Situationen eine Hilfestellung sein.“

Vorstellung des Buches im Bunten Kreis

Zur Vorstellung dieses berührenden Buches durch die Autorin möchten wir Sie herzlich am Mittwoch, 20. Juni, 16 Uhr in den Bunten Kreis einladen. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bei ingrid.krist@email.de

Update: Aufgrund der hohen Nachfrage bietet Frau Krist nun noch einen weiteren Termin an: Mittwoch, 11. Juli,  16 Uhr. Auch zu diesem Termin ist eine Anmeldung erwünscht. 

Weitere Informationen über Autorin und Buch:

Etwa 3 Monate nach Katharinas Tod begann die Mutter das Leben ihrer Tochter, für sich selbst, schriftlich festzuhalten. Diese erste Erfassung erfolgte von Februar bis August 2010. Nachdem häufig dafür Interesse gemeldet wurde, erfolgte im Dezember 2016 der Entschluss, das Buch zu veröffentlichen. In den vergangenen Monaten wurde deshalb alles nochmals intensiv von der Autorin überarbeitet.

Das Buch ist ab Ende Juni im Buchhandel unter der ISBN-Nr. 978-3-95551-099-2 erhältlich. Von jedem verkauften Exemplar werden zwei Euro an den Bunten Kreis gespendet, dafür ein herzliches Dankeschön!

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