Erfahrungsberichte Klinik-M@us

Bericht von Dima

Mein Name ist Dima, und ich bin das zweite Mal an Leukämie erkrankt. Ich besuche die fünfte Klasse einer Realschule in Augsburg. Höchst erfreut war ich, als man mir das Projekt „Klinik-M@us“ vorstellte. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, meine Freunde aus der Schule zu sehen und mit ihnen zu chatten. Wichtig war das vor allem für mich, weil wir uns aus der Schule erst kurze Zeit kannten. Ich freue mich auch, dass meine Lehrer mich so intensiv unterstützt haben. Durch dieses Projekt konnte ich am Unterricht teilnehmen. Das hat mir sehr gut getan.

Ich danke allen Spendern und bitte sie, damit weiterzumachen, um auch anderen Kindern zu helfen. So wie mir!

Bericht von Astrid

Am Anfang stand der Schock! Ich wachte im ADAC-Jet auf und stellte fest, dass ich nicht nur meine üblichen Kopfschmerzen hatte, sondern etwas Ernstes, das operiert werden musste. Die monatelangen Kopfschmerzen waren Krebs. Die Fragen, die mich nun beschäftigten, waren: Muss ich jetzt sterben? Kann ich das überleben?

Ganz langsam gewöhnte ich mich ein: zuerst eine große Operation, dann Chemotherapie, später Bestrahlungen und als krönender Abschluss Chemotherapie als Nachbehandlung. In dieser Zeit haben mich viele Menschen sehr unterstützt, besonders auch meine Klasse und die Klassenlehrerin. Sie schickten mir Briefe und kleine Poster. Im Herbst begann für mich das Projekt Klinik-M@us. So blieb ich in Kontakt mit meiner Klasse. Wir konnten miteinander sprechen und uns gegenseitig sehen. Meine Mitschüler wurden über meine Erkrankung informiert wie sie damit umgehen können. Sie bekamen außerdem einen kleinen Einblick in den Klinikalltag. Einige waren zuerst ganz schön geschockt, aber die meisten hielten Kontakt mit mir durch Briefe, Besuche oder E-Mails.

Manch langweilige Stunde in der Klinik mit Zimmerarrest bei Leukotief verbrachte ich am Laptop mit ICQ – einem Programm zum Chatten – und auch mit verschiedenen Computerspielen wie Spider Solitär.

Die Therapie ist inzwischen zu Ende. In die Schule darf ich aber vorerst noch nicht, da die Infektionsgefahr noch zu hoch ist. Im Übrigen sind momentan auch noch Ferien. Außerdem bin ich bestimmt noch länger nicht fit genug für einen ganzen Schultag. Daher bin ich sehr froh über die zusätzlichen Kontaktmöglichkeiten mit meiner Klasse.

 

zurück

Sie wollen spenden? - Kreissparkasse Augsburg
IBAN: DE64 7205 0101 0000 0464 66 - BIC: BYLADEM1AUG