Bunt Gemischtes

Das Brückenhaus

Wir bauen ein teilstationäres Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren, das Brückenhaus.
Bild: Susanne Braun, PGA Architektur

Seit über 30 Jahren unterstützt der Bunte Kreis Familien mit Kindern, die lebensverkürzt oder lebensbedrohlich erkrankt sind. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt: Wir bauen ein teilstationäres Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
 
Für Familien mit schwerstkranken Kindern ist jeder Tag eine Herausforderung, da die Betreuung und Versorgung sehr komplex ist. Was aber, wenn die Mutter selbst erkrankt, das Geschwisterkind einen Unfall hat, keine Oma greifbar ist oder der Pflegedienst ausfällt? Solche Ausnahmesituationen bringen Familien an ihre Grenzen. Aber auch Eltern, die durch die jahrelange Pflege ihres Kindes erschöpft sind, wissen manchmal nicht mehr, wie sie den nächsten Tag, die nächste Nacht bewältigen sollen. Die Frage, wer dann ihr krankes Kind – auch kurzfristig - versorgen könnte, stellt sie vor unlösbare Probleme.

Mit dem teilstationären Hospiz möchten wir die Lebens- und Versorgungsqualität dieser Familien verbessern und zur Entlastung im stark belasteten Alltag oder in akuten Eskalations- oder Mangelversorgungssituationen beitragen. Das Brückenhaus entsteht in direkter Nachbarschaft zum Therapiezentrum Ziegelhof in Stadtbergen bei Augsburg in idyllischer Lage und räumlicher Nähe zur Uniklinik und dem Nachsorgezentrum des Bunten Kreises. „Dieser besondere Ort und die naturnahe Umgebung sind wie geschaffen dafür“, erklärt Susanne Wild, Diplompädagogin beim Bunten Kreis und Projektleiterin des geplanten Hospizes. „Unser Kinderhospiz soll den betroffenen Familien eine Perspektive auf Entlastung im Alltag geben. Wir wollen eine Art Zuhause auf Zeit, ein Haus zum Leben, schaffen."
 
Mit dem Brückenhaus knüpfen wir an unsere langjährige Erfahrung im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) sowie in der spezialisierten ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV) an. „Das geplante teilstationäre Kinderhospiz rundet unser Angebot für die betroffenen Familien sinnvoll ab und schließt die Lücke zwischen ambulant und vollstationär. Es entlastet die Eltern und zugleich wissen sie ihr erkranktes Kind von einem professionellen Team bestens versorgt“, erklärt Dr. Gabriele Brandstetter, Einrichtungsleitung und Kinder- und Jugendärztin beim Bunten Kreis. 
 

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