Tiergestützte Pädagogik

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Kontakt Tiergestützte Pädagogik

Beate Averdung
0821 / 450 895 105
beate.averdung(at)bunter-kreis.de

Unter Tiergestützter Pädagogik verstehen wir alle Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Kindern, Jugendlichen und deren Familien erzielt werden. Wir sehen in der tiergestützten Arbeit eine große Chance, denn Tiere – egal ob groß oder klein - bringen uns zum Lachen, sie geben neuen Lebensmut und Zutrauen und regen längst verloren geglaubte Fähigkeiten an.

Sowohl die Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd (HFP), als auch die Tiergestützte Intervention (TGI) macht sich pädagogische, heilpädagogische und erlebnispädagogische Inhalte zur ganzheitlichen, zielgerichteten, individuellen und ressourcenorientierten Förderung der Kinder über das Medium Tier zu Nutze.

Tiere besitzen einen hohen Aufforderungscharakter, sie sind offen und nehmen Kinder bedingungslos an. Sie zeigen unmittelbare Reaktionen und somit erleben unsere Kinder logische/ natürliche Konsequenzen auf bestimmte Verhaltensweisen. Tiere kommunizieren nonverbal – sie wecken in uns frühkindliche Erfahrungen. Die Kinder versetzen sich in die Körpersprache der Tiere und erfahren in dieser Arbeit Selbstwirksamkeit. Auch die eigene Körperwahrnehmung der Kinder wird geschult. Beim Putzen/Fellpflege treten die Klienten mit allen Sinnen mit den Tieren in Kontakt. Sie müssen beispielsweise beim Hufauskratzen eines Großpferdes oder im Gegensatz dazu, bei der Fellpflege der Schafe, den jeweilig nötigen Krafteinsatz dosieren sowie „Putzbewegungen“ koordinieren.

Durch die Arbeit am Boden oder beim Esel oder Pferd auch auf dem Rücken der Tiere, wachsen die Kinder über ihre eigenen Grenzen hinaus. Alltägliche Aufgaben rund ums Tier stärken die Bereitschaft, Verantwortung für das anvertraute Lebewesen zu übernehmen.

Für uns von größter Bedeutung ist die Tatsache, dass die Lebensfreude der Kinder im Kontakt mit den Tieren eine deutliche Steigerung erfährt!
Positive Lernerfahrungen im Bereich des sozialen Verhaltens werden nicht nur durch das Pferd und den Pädagogen, sondern auch durch die anderen Gruppenmitglieder ermöglicht. Grobziele der jeweiligen Fördermaßnahme können die motorische, sensorische, sozial-emotionale, kognitive und sprachliche Förderung sein.

Beispielhaft einige Feinziele der HFP und TGI:

  • Aufbau von Vertrauen zum Tier, zum Pädagogen und zur Gruppe
  • Erlernen von Strategien zur Bewältigung von Konflikten
  • Erlernen einer realitätsbezogenen Selbsteinschätzung
  • Finden und festigen eines sicheren Selbstwertgefühls
  • Erfahren von unbedingter Wertschätzung/Zuneigung
  • Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
  • Verinnerlichen von Handlungsabläufen
  • Schulung des Einfühlungsvermögens
  • Erlernen von Verhaltenskontrolle
  • Spüren von Selbstwirksamkeit
  • Erleben von Freude

Unsere tierischen Kollegen sind Achatschnecken, Meerschweinchen, Kaninchen, Hunde, Schafe, Lamas, Alpakas, Miniponys, Ponys, Esel und Großpferde.